Wenn  es beispielsweise darum geht,  für eine Organisation eine gemeinsame, langfristige Ausrichtung zu entwickeln, dann könnte die Zukunftskonferenz der richtige Ansatz sein. Nachstehend lesen Sie, für welche Zielgruppen und Einsatzgebiete sich der Ansatz genau eignet und was damit erreicht werden kann.

Die Zukunftskonferenz ist eine Zukunftskonferenz (FSC*) ist eine 2,5 Tage dauernde Lern-, Dialog-, Visions- und Planungstagung mit 30–72 Teilnehmern. Vertreter aller vom Thema Betroffenen kommen zusammen. Dies können neben einem repräsentativen Querschnitt der eigenen Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, politische Entscheider usw. sein.

Auf dieser Konferenz wird gemeinsam die bestehende Situation untersucht, Zukunftsbilder entworfen, gemeinsame Schwerpunktziele herausgearbeitet und schließlich Maßnahmen geplant und Verantwortlichkeiten festgelegt.

Das Grundprinzip von Zukunftskonferenzen besteht darin, das ganze, offene System in einen Raum zu holen. Es wird eine gemeinsam eingeschlagene Richtung im Konsens verabschiedet und damit Akzeptanz für weitere Maßnahmen erreicht.

 

*FSC aus dem Englischen von „future search conference“, abgeleitet

 

Zielgruppen und Einsatzgebiet:

Zukunftskonferenzen können in Unternehmen, Institutionen oder Kommunen durchgeführt werden.

 

Sie eigenen sich,

  • um langfristige Ziele für eine Organisation oder ein Ressort zu entwickeln.
  • um ein gemeinsames Zukunftsbild zu entwickeln.
  • um ein System, das in verschiedene Richtungen strebt, auf einen Konsens zu bringen.
  • um eine Vision zu entwickeln, wie die Organisation z. B. in zehn Jahren beschaffen sein soll.
  • um Ziele und Maßnahmen für die Organisation gemeinsam zu entwickeln.

Was erfolgreich an Zukunftskonferenzen ist:

  • Die Teilnehmer tragen die vereinbarten Ziele mit, strahlen den neuen „Geist“ aus, der entstanden ist aus und engagieren sich für die Umsetzung.
  • Die Energie und Ausstrahlung der Organisation wird erneuert und erhält neuen Schwung.
  • Es entstehen lebendige und stimulierende Zukunftsbilder.
  • Die Methode spricht sowohl die rationale und emotionale Ebene an.
  • Veränderung von „innen“ und somit hohe Akzeptanz.
  • Blick in die Zukunft, statt alte Konflikte bearbeiten.

Was man mit Zukunftskonferenzen erreicht:

  • Einbeziehung vieler Mitarbeiter in die Zielerarbeitung
  • Arbeiten mit einem partizipativen Planungsinstrument
  • Einbeziehen vieler Sichtweisen und Perspektiven in einen Raum
  • Kurz- und langfristige Maßnahmenplanung, die den Weg der Realisierbarkeit der Vision aufzeigt
  • Nachhaltiges Umsetzen der Ergebnisse