Digitale Transformation findet in allen Branchen statt und setzt eine Anpassung der Akteure an die neuen Gegebenheiten der digitalen Ökonomie voraus. Dies bedeutet für Unternehmen sich auf moderne Arbeitswelten einstellen zu müssen und sich im Hinblick auf digitale Geschäftsmodelle selber zu transformieren. Wie man das anpacken kann, zeigt der nachstehende Artikel von Anna Stade.

Bei einer Fachtagung in Berlin, ausgeführt von Openmjnd und INESSTADE, war es unser Ziel ein Format zu erarbeiten, dass die Bearbeitung des Themas Digitale Transformation in der Breite, punktuell jedoch auch in der Tiefe ermöglicht. Die Digitalisierung und die damit einhergehenden Herausforderungen wurden von uns mit einer neu entworfenen Kombination aus Design Thinking und Großgruppenmethodik entwickelt.

Wie kann man die Chancen der Digitalisierung nutzen? Wie kann man eigenen Strukturen im Unternehmen verändern? Wie kann man gemeinsam handeln? Welche Potentiale und Zukunftschancen bietet digitale Transformation? Die Teilnehmer sollten genau das herausfinden, indem sie aktiv an diesem Workshop und damit auch an dem Prozess beteiligt waren.

Nach einem fulminanten Impulsvortrag der Agentur Torben, Lucie und die gelbe Gefahr (TLGG) aus Berlin, der allen Anwesenden einen Blick in die Zukunftsmöglichkeiten des digitalen Zeitalters ermöglichte, starteten die Teilnehmer euphorisch mit einem Wall Storming. Hierbei sahen wir vor, dass die Perspektiven mit Hilfe von 5 Impulsfragen eröffnet werden sollten, die Teams bewegten sich von Fragewand zu Fragewand und konnten die Gedanken der Vorgruppe ergänzen.

Die daraus resultierenden 5 relevanten Problemfelder zur digitalen Transformation bildeten die Basis für unsere Kreationsphase mit der Design Thinking Methode. Die Teilnehmer der Konferenz gingen motiviert und engagiert an die Themen ran, das Wall Storming erlaubte ihnen eine genaue Analyse der Situation.

Der 2. Teil unseres Workshops fand im Design-Thinking-Mix mit Großgruppenelementen statt. Die Teams wurden je nach Interesse für das Potenzialfeld zusammengesetzt und entwickelten in diesen Teams Prototypen und Ideenbeschreibungen. Die Prototypen – die aus Legos und anderen Materialien erstellt wurden –  wurden allen Teilnehmern im Anschluss präsentiert.

Bei diesem Teil unserer Konferenz stand den Teams Miriam Soltwedel von Openmjnd zur Seite und unterstütze sie während der Prozesse. Openmjnd versteht sich als Co-Kreatoren, Innovationsbegleiter, Weiterdenker und Andersmacher – im Bezug auf die digitale Transformation ein wichtiger und gewinnbringender Partner.

Abschließend können wir sagen, dass durch die genaue Analyse der Situation alle mit einem geschärften Blick an die Suche nach Lösungsideen gehen konnten und in der Darstellung ihrer Prototypen ihren Höhepunkt fanden. Für die Teilnehmer wurden die Handlungsnotwendigkeiten im Rahmen der digitalen Transformation lebendig und konkret.